Können Kunden eigene Identity Provider anbinden?
Ja. amaise unterstützt die Anbindung kundenspezifischer Identity Provider. Standard und empfohlen sind Microsoft Entra ID und OpenID Connect (OIDC); SAML 2.0 ist auf Anfrage verfügbar:
Microsoft Entra ID (Standard, empfohlen) — native OIDC-Integration mit Gruppen-zu-Rollen-Mapping und automatischer Benutzerattribut-Synchronisation bei jedem Login
Generisches OpenID Connect (OIDC) — Back-Channel-OIDC mit konfigurierbarem Issuer, JWKS und Token-/Autorisierungsendpunkten, etwa wenn Benutzer:innen über ein eigenes Attribut (z. B. eine interne Personalnummer) identifiziert werden
SAML 2.0 (auf Anfrage) — für Identity Provider, die auf SAML setzen; lokale (on-premise) Active-Directory-Verzeichnisse werden per AD FS (Active Directory Federation Services) angebunden
Jeder SSO-Kunde erhält eine eigene, dedizierte Organisation im Authentifizierungsdienst mit individuellem Branding (Logo, Farben, Login-Seite). Die IdP-Gruppen des Kunden werden über eine metadatenbasierte Konfiguration auf amaise-Mandanten und -Rollen abgebildet.
Automatisiertes Provisioning: Standardmässig werden Benutzer:innen per Just-in-Time-Provisioning bei jedem Login angelegt und aktualisiert. SCIM-basiertes automatisches Provisioning ist auf Anfrage verfügbar — nicht standardmässig.