Wie lässt sich der Zugriff auf den Workspace auf bestimmte IP-Adressen beschränken?
amaise kann den Zugriff auf einen Workspace auf eine definierte Liste von IP-Adressen beschränken (IP-Allowlist). Ist die Filterung aktiv, erreichen nur die aufgeführten IPv4- und IPv6-Adressen sowie CIDR-Bereiche den Workspace — alle übrigen Zugriffe werden bereits auf der Authentifizierungsebene abgewiesen.
Wichtige Merkmale:
Gilt für Web-App und API: Die Einschränkung betrifft die Web-App, die API sowie die Live-Verbindung, über die die Web-App Echtzeit-Updates erhält — nicht nur die API.
Ausnahme öffentliche Freigabe-Links: Ein freigegebener Aktenexport bleibt für seine Empfänger:innen aus jedem Netz erreichbar. Freigabe-Links sind bewusst von der Einschränkung ausgenommen, weil sie für die Zusammenarbeit mit Unternehmen ausserhalb des eigenen Netzes gedacht sind.
Agent-Integrationen sind nur teilweise abgedeckt: Das SDK sendet die meisten Aufrufe, ohne vorab einen Workspace zu nennen; amaise löst den Workspace erst danach aus dem Fall auf — nach dem Punkt, an dem die Adresse geprüft wird. Betrachte die Allowlist als Kontrolle über den Zugriff von Personen, nicht als einzige Kontrolle über die Zugangsdaten einer Integration.
Massgeblich ist die öffentliche IP: Geprüft wird die öffentliche IP-Adresse (Egress-IP), wie amaise sie sieht — nicht die lokale Adresse des Geräts.
Konfiguration durch Administrator:innen: Die Liste wird von Administrator:innen unter «Einstellungen» → «Sicherheit» gepflegt.
Wiederherstellung: Der amaise-Support behält für Wiederherstellungsfälle Zugriff, falls sich eine Organisation versehentlich aussperrt.